Geschenk für Triathleten

TSV-Nachwuchs bekam fünf neue Rennräder

Bescherung für die Triathleten des TSV Cottbus: fünf neue Rennräder für ihren abwechslungsreichen Sport, dazu noch jede einen Satz Laufräder, Trinkflaschen und Trikots erhielten sie vom Fahrradhaus Vater. Die Sponsoren dieser Ausrüstung sind Birgit und Gerd Lieben, Urenkel des Gründers des über 80jährigen Cottbuser Fahrradhauses Vater: "damit der Nachwuchs in ein erfolgreiches Jahr 2000 starten kann." Sektionsleiter Jörg Dierich und Jugendtrainerin Agnetta Schütze sind begeistert. Denn mehr als die Hälfte der 58 Triathleten des TSV Cottbus sind zwischen acht und 19 Jahren jung. Die meisten trainieren auf eigenen Mountainbikes, denn für die passenden wettkampftauglichen Rennräder reicht des Vereinsgeld selten.

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"Nie ans Aussteigen gedacht"

Cottbusser beim Abenteuer Ironman beim Triathlon auf Hawaii

Der Cottbusser Frank-Rüdiger Schiffner vom TSV startete auf Hawaii beim Ironman-Triathlon. Der Lehrer für Sport und Politik kämpfte mit weiteren 1505 Extremsportlern aus der ganzen Welt über die Distanzen 3,8 Kilometer schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,195 Kilometer laufen um ordentliche Platzierungen. Für die LR sprach Cornelia Schulze mit dem TSV-Athleten.

LR: Ihr Wunsch in Hawaii mit dabei zu sein, ging in Erfüllung. Haben Sie auch ihrer Wunsch-Abschneiden erreicht?

F-R Schiffner: Auf jeden Fall. Im Gesamtreglement habe ich den 498. Platz erreicht. In meiner Altersklasse (40 bis 44 Jahre) von 170 Teilnehmern den 45. Rang. Das ist für mich schon mal eine Hausnummer.

LR: Auf der Insel herrschen andere klimatische Verhältnisse als in unseren Breitengraden. Ein Problem für Sie?

F-R Schiffner: Wir hatten dort durchschnittlich 30 Grad Celsius und eine hohe Luftfeuchtigkeit. Der erste Abschnitt, das Schwimmen im Ozean, ist nicht optimal verlaufen. Ich kam als 968. ins Ziel, habe dann aber beim Radfahren, trotz fürchterlichem Wind, 556 Plätze aufgeholt. Beim Marathon auf der welligen Straße verdeckten endlich ein paar Wolken die glühende Sonne. Es war anstrengend, aber ich hatte nie den Gedanken: Jetzt steig ich aus.

LR: Konnten sie gleich ein paar Urlaubstage verbringen?

F-R Schiffner: Natürlich, meine Familie war mit. Wenn es nach meiner Frau gegangen wäre, würden wir immer noch dort sein. Ehrlich, Hawaii ist ein Stück Paradies.

LR: Ist die Teilnahme am Ironman 2000 in Hawaii schon vorprogrammiert?

F-R Schiffner: Wenn ich mich qualifizieren, warum nicht.

Schiffners Statistik: Schwimmen: Zeit: 1:12:03 /Platz: 968, Rad: 5:26:31 /412, Lauf: 3:39:35 /498.

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Abflug nach Hawaii

Triathlet Frank-Rüdiger Schiffner zum Ironman

Der Cottbuser Triathlet Frank-Rüdiger Schiffner fliegt heute auf die Trauminsel Hawaii. Der TSV-Sportler erlebt dort am 23. Oktober seine Premiere beim weltberühmten Ironman-Wettkampf.

LR: Sind sie gut drauf?

F-R Schiffner: Fühle mich geradezu bombastisch. Am Samstag rollte ich noch 120 Kilometer auf dem Rad durch die herrliche Lausitzer Landschaft. Sonntag kamen weitere 60 Kilometer und ein längerer Lauf hinzu. Völlig fit klettere ich am Montag morgen in Berlin-Tegel in den Flieger.

LR: Sind sie aufgeregt?

F-R Schiffner: Natürlich. Einerseits, weil ich noch nie rund zehn Stunden in einem Flugzeug saß, und andererseits weil ich mächtig heiß auf das Ereignis bin. 3800 Meter Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und ein Marathonlauf sind ja auch kein Pappenstiel.

LR: Haben Sie sich noch mit ihren Vereinskameraden Petko Beier konsultiert, der schon am Ironman Hawaii teilnahm?

F-R Schiffner: Ich habe mich nach dem Salzgehalt des Meerwassers erkundigt und auch gefragt, welche Übersetzung am Rad am vorteilhaftesten wäre. Sein wichtigster Tip: Ich solle auf alle Fälle vorher einmal die Strecke abfahren. Wenn es klappt, wollen wir beide 2000 gemeinsamen in Hawaii starten. Gespräch: Hajo Schulze

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Cottbuser " eisernen" nach Hawaii

Frank Schiffner beim Triathlon-Weltklassiker "Ironman" dabei

Der "Ironman Hawaii" gilt als Klassiker unter den vielen Wettbewerben und Meisterschaften der Triathleten und gleichzeitig als Weltmeisterschaft. Allein die Teilnahme an diesem " Eisenmann" (3,8 Kilometer Schwimmen im Meer, 180 Kilometer Rad fahren und 40,195 Kilometer Laufen an einem Stück) gilt für viele Athleten als Krone ihrer Laufbahn. Aber nur relativ wenige Frauen und Männer aus der ganzen Welt erreichen die Südseeinsel für einen Start.

Der erste Cottbuser war 1996 Petko Beier (TSV). Nun ging der Wunsch eines zweiten " Eisenmannes" vom TSV in Erfüllung: Frank Schiffner (40) hütet bereits seine Lizenz für das Großereignis, zahlte die erforderlichen 300 Dollar Startgebühr an die Organisatoren. Klar gemacht wurde die " Hawaii-Expedition" jetzt in Zürich. Hier kam der Sport- und Politiklehrer aus dem Oberstufenzentrum I als 11. unter über 100 Teilnehmern in der Kategorie TM 40 (Triathlon Männer - ab 40 Jahre) ins Ziel.

"Dieser Platz hätte für einen Südsee-Start nicht gereicht", bekennt Schiffner. " Ich profitierte davon, dass vier vor mir angekommene Sportler ihre Berechtigung für den Hawaii-Ironman nicht wahrnehmen wollten. Da griff ich zu. Wann kommt man sonst noch einmal zu diesem Ereignis mit den weltbesten Triathleten?"

Zwischen Gut und Böse schwamm, fuhr und lief Frank Schiffner in der Schweiz. Aber Ehefrau Cornelia und die beiden Kinder Björn und Marco drückten nicht nur wieder einmal die Daumen, sondern feuerten Schiffner auch an der Strecke kräftig an. "Das gab mir letztlich die Kraft zum Durchstehen", Bekenntnis der seit nunmehr zwölf Jahren in der Ausdauerszene bekannte Mann.

"Ich dachte Zürich sogar einmal ans Aufgeben. Nun bin ich natürlich froh, daß ich es nicht tat". Das wies am Ende das Protokoll aus: 3,8 Kilometer Schwimmen in 1:16 Stunde, 180 Kilometer Radfahren in 5:49 Stunden und 3:38 Stunden für die Marathonlaufstrecke. Seine persönlichen Bestleistungen liegen in den ersten beiden Disziplinen besser (1:05 h; 5:25 h).

Frank Schiffner hält es für wichtig, nach jeder Disziplin die Kleidung zu wechseln und sie der Sportart anzugleichen. Die Umziehzeit allerdings wird dem Gesamteinsatz hinzugezählt. Am 23. Oktober 7 Uhr Ortszeit muss Frank Schiffner mit rund 1500 Frauen und Männern der unterschiedlichsten Altersklassen in den Pazifik tauchen den ersten Durchgang in Angriff nehmen. Da aber Schwimmen in diesem Meer und in der Ostsee ein wellenweiter Unterschied sind, düst der mehrfache brandenburgische Landesmeister bereits am 18. Oktober auf die Hauptinsel. "Hier muß sich vor allem noch immer trainieren, um mich an die Gegebenheiten zu gewöhnen", erklärt Schiffner. Die Familie fliegt wieder mit. "Es ist unser Urlaub", erklärt der glückliche Triathlet. "Bezahlen muss jeder seinen Start selber". Was Sponsoren betrifft, zehrt er vor allem noch von der Radleihgabe seines Veloteam-Freundes Lutz Heßlich und der Hilfe eines weiteren Geldgebers.

Bis zu dem Hawaii-Auftritt muss der Qualifizierte aber neben der Teilnahme an einigen regionalen Wettbewerben trainieren, trainieren nochmals trainieren. Obwohl für ihn allein die Teilnahme am Hawaii-Finale zählt, möchte er seinen Fähigkeiten entsprechend so gut wie möglich abschneiden. In Cottbus nutzt der Lehrer dazu in den nächsten Wochen jede freie Stunde zum "Ironman-Aufbau" als Autodidakt, denn einen Spezialtrainer besitzt er nicht.

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Jörg Dierich bestritt "Ironman" in Zürich

Der für den TSV Cottbus startende Triathleten Jörg Dierich bestritt gestern in Zürich seinen zweiten Ironman-Triathlon. Nach 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und den abschließenden Marathonlauf kam er mit neuer persönlicher Bestleistung und zehn Stunden und 17 Minuten als 21. ins Ziel. Sieger wurde Peter Kropko aus Ungarn verpasste damit die angepeilte Qualifikation für den Ironman-Triathlon auf Hawaii.

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"Saurer" Weltmeister

Gespräch mit Quadrathlon-Weltchamp Thoralf Berg

LR: Es ist sehr ruhig um Sie in letzter Zeit geworden. Trügt der Schein?

Berg: Er trügt. Ich war jüngst bei den Europameisterschaften auf der Mittelstrecke im Quadrathlon in Wiesbaden. Das sind 2,5 km Schwimmen, 10 km Paddeln, 40 km Radfahren und 11 km Laufen. Hier wurde ich Dritter in 3:32:33 h. Ich war aber zufrieden, da ich ja sonst die lange Strecke mit etwa viermal größeren Distanzen absolviere.

LR: Wo Sie ja auch 1998 in Frankreich überraschend Weltmeister wurden?

Berg: So ist es. Es hat sich also gelohnt, daß ich 1996 von Triathlon auf Quadrathlon umstieg. Meine Kenntnisse als ehemaliger Kahnfahrer an der KJS Potsdam kamen mir hier noch zugute.

LR: Haben Sie inzwischen ihr Studium an der BTU beendet?

Berg: Ja, und ich bekam als Diplomingenieur für Bauwesen eine Anstellung bei der Sparkasse Spree-Neiße. Hier werde ich bei der Ausübung meines Hochleistungssports prima unterstützt.

LR: Wann verteidigen Sie denn ihren WM-Titel?

Berg: Das WM-Finale im Quadrathlon war Mitte dieses Monats im französischen Clermont Ferrand angesetzt. Doch vor einigen Tagen erhielt meine Crew plötzlich die Absage vom Veranstalter, daß der Titelkampf ersatzlos gestrichen ist.

LR: Sind sie nun mächtig sauer?

Berg: Das kann man wohl sagen. Ich hatte mich im Training ja völlig auf die WM eingestellt. Außerdem waren meine Helfer, zwei Mannschaften á vier Sportler aus meinem früheren Heimatort Schwedt und jetzt aus Cottbus, ich bin Mitglied beim TSV, ganz auf die WM fixiert.

LR: Suchen sie nun Ausweichtermine?

Berg: Das muß sein. Nichts ist entschieden, aber es bieten sich in nächster Zeit Starts in Portugal beim Europacup, bei der Weltmeisterschaft auf den Mittelstrecke in Tschechien oder den Deutschen Meisterschaften auf Mitteldistanzen in Greifswald an.

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Weltmeister gratulierte Sarah

Triathlon-Titelkampf: TSV Cottbus will weiteren Nachwuchs gewinnen

Ein Weltmeister am Badesee in Madlow? Gibt es nicht? Gab es doch. Thoralf Berg, der Champion im Quadrathlon mischte sich am Samstag unter die bunte Schar der über 50 Kinder, die sich um die Titel eines brandenburgischen Meisters bewarben.

Berg schüttelte dann den Siegern und Plazierten die Hände, für diesen oder jenen ABC-Schützen der Dreierdisziplin sicher ein Erlebnis. So auch für Sarah Zaborowski. Das zehnjährige Mädchen aus der vierten Klasse der 15. Grundschule war Erste bei den C-Schülern (9/10 Jahre) geworden. Strahlend bekannte die Kleine: "Thoralf ist mein Vorbild." Sarah kannte ihn schon, gehören beide doch dem gleichen Verein, TSV Cottbus, an. Der 27jährige Diplom-Ingenieur und jetziger Sparkassenmitarbeiter war vorgestern zur Helferschar des TSV Cottbus geheilt, die die Titelkämpfte der Kinder mit Akkuratesse und viel Liebe auf der Ostseite des Badesee inszenierte. " Als Weltmeister hat man auch Verpflichtungen", so der Quadrathlon-Topmann, der in den nächsten Wochen in Frankreich wieder seinen Titel verteidigen wollte, die aber am Sonntag abgesagt wurden.

Um ein Maß für die Dinge zu haben: Die kleinste C-Schülerin mußte 150 Meter schwimmen, drei Kilometer mit dem Rad durch die Madlower Schluchten jagen und 500 Meter laufen. Für Christoph Schroth war diese Distanz einen Wettkampfpremiere. " Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm", könnte man in diesem Falle sagen. Denn Vater Hagen Schroth ist auch Hobbytriathlet beim TSV geworden.

"Da wurde der Enkelsohn mitgenommen", erzählte Oma Ingeborg Schroth am Samstag in Madlow. " Es kommt ja nicht auf die großen Leistungen an. Der Junge geht einer freudvollen Beschäftigung nach", verfolgt Sie die laufenden, schwimmenden und fahrenden Kinder.

So traten die Abteilungsverantwortlichen des TSV Cottbus schon vielfach ins Schwarze. Immerhin besitzt er die einzige Triathlonsparte in Cottbus, nachdem die Ambitionen beim USV Cottbus auf den Nullpunkt zurückgeschrumpft sein sollen.

Vor acht Jahren wurde Triathlon beim TSV ins Leben gerufen. " Wir zählen jetzt 65 Mitglieder", verriet Vorsitzender Jörg Dierich. " Unser Helferstab ist aber derart angewachsen, daß wir auch beispielsweise noch mehr Kinder beschäftigen möchten." Wer gern bei der anspruchsvollen Sportart mitstarten möchte, kann sich an jedem Dienstag, um 17.30 Uhr, in der großen Schwimmhalle in der Gagarinstraße einfinden. Auch an Vorbildern fehlt es schon beim Training nicht. Jörg Dierich als Vorsitzender ist mehrfacher Landesmeister, Vorstandsmitglied Eberhard Krengel besitzt ebenfalls seine Meriten und natürlich taucht auch Weltmeister Thoralf Berg hin und wieder in Cottbuser Nord-Becken zum Trainings auf.

Das zahlreiche Eltern ihre Schützlinge beim TSV gut aufgehoben wissen, konnte auch jeder bei den Meisterschaften am Badesee beobachten: Mutti und Fazit, Oma und Opa spendeten rund um den Start- und Zielgarten anspornen den Beifall.

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Weltmeister geht noch baden

Thoralf Berg nutzt Heim-Triathlon zur Vorbereitung auf die WM

André Rasch um TSV Cottbus konnte nicht zur Siegerehrung kommen: " Der ist draußen,die Radstrecke absichern", ruft TSV-Trainer Jörg Dierich. Rasch war, wie der Name schon sagt, Schnellster der Altersklasse TM 19 über die Sprint-Distanz beim 7. Cottbuser Triathlon. Beim Hauptwettbewerb der olympischen Distanz über 1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 Kilometer Lauf mußte Rasch als einer der fleißigen Helfer des Cottbuser Vereins gleich wieder ran.

Mehr als 100 Teilnehmer stürzten sich am Sonnabend in die kühlen Fluten des Spremberger Stausees, strampelten durch die umliegenden Orte und hetzten am See entlang. Dabei feierte Stefan Krause aus Potsdam einen Start-Ziel-Sieg. Nachdem Schwimmen konkurrenzlos vorliegen, hatte er nach dem Radfahren einen hartnäckigen Verfolger: Thoralf Berg vom TSV, im vergangenen Jahr überraschender Weltmeister im Ultra-Quadrathlon.

Der 27jährige Cottbuser, der am 17. Juli in Frankreich seinen Titel verteidigen will, schaffte es trotz einer Energieleistung beim Lauf nicht ganz. Sein Rückstand war allerdings von mehreren Minuten auf ganze 20 Sekunden geschmolzen. "Mit der Plazierung bin ich einigermaßen zufrieden. Aber es läuft noch nicht so richtig." In erster Linie sei der heimische Triathlon deshalb als Aufbauwettkampf gedacht gewesen weitere sollen im Juni folgen, darunter die Deutschen Meisterschaften über die Mittelstrecke am Monatsende. Berg hat mittlerweile sein Studium beendet und fand einen Job in der Bauabteilung der Sparkasse Spree-Neiße. "Damit habe mich optimalen Bedingungen für das Tränen. Ich hoffe, das trägt noch Früchte."

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Weltmeister Berg will Niederlage revidieren

Cottbuser Triathlon am Spremberger Stausee

Bereits zum siebenten Mal findet am kommenden Sonnabend der Cottbuser Triathlon statt. Dabei werden am Spremberger Stausee die besten Triathleten des Landes am Start erwartet.

Das Wettkampfzentrum befindet sich am Nordstrand des Stausee, wo die TSV-Triathleten mit großer Unterstützung der Gemeinde Klein Döbbern und des Spreecamps nicht nur gute Leistungen der Sportler garantieren, sondern auch ein ordentliches Rahmenprogramm für die Zuschauer organisiert haben.

Für die Sprinter unter den Triathleten sind die Distanzen 750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und 5 km Laufen ausgeschrieben. Der Startschuss fällt um 11 Uhr. Zwei Stunden später gehen dann die erfahrenen Sportler auf die doppelte Distanz. In diesem Feld befindet sich auch Quadrathlon-Weltmeister Thoralf Berg vom TSV Cottbus, der sich für seine Niederlage bei den Triathlon-Landesmeisterschaften vor zwei Wochen revanchieren möchte.

Seit dem letzten Jahr neu im Rahmenprogramm ist eine kurze Distanz von 400 Meter Schwimmen,10 km Radfahren und 3 km Lauf, auf der Interessierte Triathlon einmal ausprobieren können. Aktive sind dabei nicht am Start. Dieser Wettkampf findet bereits am Freitagabend (18 Uhr) statt.

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TSV-Triathleten stark im Duathlon

Cottbus holten Meistertitel und Medaillen bei Senioren und im Nachwuchs

Medaillengeschmückt kehrten die Cottbuser TSV-Triathleten von den Brandenburger Landesmeisterschaften im Duathlon zurück. Bei frühlingshaften Temperaturen mußten am Helene-See bei Frankfurt/Oder 7,8 km gelaufen, 30 km Rad gefahren und nochmals 3,4 km gelaufen werden.

In blendener Verfassung präsentierte sich Jörg Dierich. Mit einer Zeit von 1:28,25 Stunden wurde der Trainer der Cottbuser Triathleten, der sich auf den Qualifikationswettkampf für den Ironman Hawaii vorbereitet, Landesmeister in der Altersklasse M35. Der Sieg bei den Junioren A ging ebenfalls an einem Cottbuser. Martin Schütze, in diesem Jahr für SISU Berlin startend, gewann in 1:27,33 Stunden und erreichte die schnellste Radzeit aller Teilnehmer.

Thoralf Berg vom TSV Cottbus, der amtierenden Weltmeister im Ultraquadrathlon, wurde in der Hauptklasse mit einer Zeit von 1:25,25 Stunden Zweiter. Weitere Landesmeistertitel und Plazierungen für Cottbus erkämpfte Ariane Zaborowski (Siegerin W 35), Frank-Rüdiger Schiffner (Sieger M 40), Siegfried Schütze (Sieger M 55), Eberhard Krengel (2.Platz M45), Stefanie Krengel (3. Platz Juniorinnen A), Caroline Sturtz (3. Platz Jugend) und Colin Radon (3. Platz Junioren B).

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Schütze verpasst Bonze

Wintertriathlon: Rang fünf nach Sturz im Tiefschnee

Zehn Sekunden fehlten dem Cottbusser Triathleten Martin Schütze zum Bronzeplatz. Ein hervorragender 5. Platz in der Junioren-Konkurrenz bei den 1.Internationalen Deutschen Meisterschaften im Wintertriathlon (Laufen, Rad, Skilanglauf in freier Technik) im bayerischen Oberstauffen, kann sich dennoch sehen lassen. Ein leichter Sturz im tiefen Schnee hat am Ende keine bessere Platzierung zugelassen.

Uns mehr Freude bescherte dem Cottbuser dann der Abend: Mit etwas Glück fand er Aufnahme in den Kreis der geladenen Skilangläufer, die gegen die Asse aus der Weltspitze im Ski-Sprint antraten. Unter Flutlicht und vor tausenden Zuschauern kämpften im K.O.-System 32 Athleten um den Sieg. Erst im Viertelfinale musste sich Martin Schütze nach drei Läufen ganz knapp geschlagen geben. Eine hervorragende Platzierung als Triathlon-Junior bei der Männer-Elite! OS als nächste Höhepunkte stehen nun im März die Teilnahmen an der EM und der WM im Wintertriathlon in Italien auf dem Programm.

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Gelungener Auftakt für die Wintersaison

Einen gelungenen Start in die Wintersaison hatte der Cottbuser Triathlet Martin Schütze (TSV). Beim 25. Tiroler Skimarathon am Walchsee bei Kufstein belegte der 19jährige im 20-Kilometer-Langlauf der Junioren (freie Technik) einen hervorragenden 2. Platz. Gegen starke internationale Konkurrenz aus den Alpenländern bewältigte er den schwierigen Kurs bei den besten äußeren Bedingungen in ausgezeichneten 51:16 Minuten.

Dieser Wettkampf diente dem TSV-Athleten als Vorbereitung auf die in diesem Jahr erstmals ausgeschriebenen Deutschen Meisterschaften im Wintertriathlon (Geländelauf, Radfahren, Skilanglauf).

Der Wintertriathlon wird am 6. Februar im bayerischen Oberstauffen ausgetragen. Außerdem wird Martin Schütze in dieser Saison noch bei drei Europacup-Wettbewerben starten.

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